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Garten-Beleuchtung erweitert optisch den Wohnraum

Auf der Insel bemerke ich viele Gegensätze. Entweder sind das ganze Jahr über  schönste Grundstücke gänzlich unbeleuchtet. Oder alles ist Sommer wie Winter auffallend überbeleuchtet bis hin in den frühen Morgen. Zu viel oder zu helle Beleuchtung kann dazu führen, dass sich die Sicht verschlechtert. Zum Beispiel, wenn man unangenehm geblendet wird oder außerhalb der beleuchteten Bereiche nur noch Schwarz sieht. Es braucht Fingerspitzengefühl und die Lust an der Aussenraum-Gestaltung.

Gräser und Solitäre können zu Darstellern werden
Gräser und Solitäre können zu Darstellern werden

Fachleute setzen daher, anstatt auf Quantität, auf eine gut durchdachte Verteilung weniger, individuell ausgewählter Lichtquellen. Vor allem die stark frequentierten Bereiche des Gartens, wie der Vorgarten, Treppen oder Wege, sollten beleuchtet sein. In den Boden eingelassene Strahler können beispielsweise die Grenze der Terrasse markieren, ohne zu stören, und Pollerleuchten sicheren Weges durch den Garten führen.

Safety first

Licht im und um den Gartenteich herum verhindert, dass Gäste oder Kinder ins Wasser fallen - und sorgt zugleich für eine fast schon mystische Atmosphäre. Ein Pavillon bietet sanft erhellt auch während der Abendstunden einen gemütlichen Sitzplatz. Für solche Bereiche wählen die Experten für Garten und Landschaft gerne diffuses Licht - dieses verringert Hell-Dunkel-Kontraste sowie starken Schattenwurf und erleichtert die Orientierung.

Tiefenwirkung erzeugen

Neben einer verbesserten Sicht, können Landschaftsgärtner mit einer individuellen Beleuchtung auch künstlerische Effekte erzielen, indem sie markante Elemente eindrucksvoll in Szene setzen. Die knorrige, blattlose Krone eines winterlichen Baums wirkt von unten angestrahlt spektakulär. Beleuchtete Farne, Gräser oder romantische Statuen erscheinen beeindruckend dramatisch. Die Struktur einer alten Steinmauer kommt mit indirektem Licht wunderbar zur Geltung und die trockenen Blütenstände von Stauden werfen im Winter einen effektvollen Schatten an die Hauswand. „Durch das Beleuchten von Pflanzen und Dekorationen im hinteren Gartenbereich macht man ganz nebenbei die Grenzen des Gartens kenntlich", betont mein Kollege von nebenan. „Das ist allein aus Sicherheitsgründen empfehlenswert, denn ungebetene Eindringlinge werden bekanntermaßen von Licht abgeschreckt. Zudem erzeugt man eine angenehme Tiefenwirkung, die den Blick aus dem Fenster interessant macht." Wichtig ist, dabei auch auf die Nachbarn Rücksicht zu nehmen - ein direkter Lichteinfall auf das angrenzende Grundstück oder die dauerhafte Beleuchtung des Gartens ist nicht ratsam. Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren sind hier eine gute Lösung.

Vom Fachmann machen lassen

Wie immer bei Arbeiten mit Strom ist es ratsam, diese von einem Fachmann installieren zu lassen, um die Sicherheit von Mensch und Tier zu gewährleisten. Landschaftsgärtner kennen sich mit den entsprechenden Richtlinien aus. Zudem besitzen viele Landschaftsgärtner eine Zusatzqualifikation um bestimmte elektrotechnische Arbeiten im Garten auszuführen. Bei Bedarf schließen sie sich mit Elektrikern oder Lichtplanern zusammen. So ist eine fachgerechte Verlegung der Leitungen garantiert und der Garten kann in neuem Licht erstrahlen. Weitere Informationen und Gestaltungsmöglichkeiten auf www.mein-traumgarten.de

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