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Rasen bei Sylter Frostwind nicht betreten!

Im Dezember kommt man gemütlich zusammen, feiert die Weihnachtszeit und auch den Jahreswechsel. Oder zur Biike sind alle wieder da. Bei knackigem Ostwind. Oft zu beobachten: Die Familie, der liebe Anhang und alle Verwandten vertreten sich die Beine im Garten, rauchen, atmen tief ein, bestaunen die Dünen-Szenerie oder das Firmament und betreten dabei den Rasen. Da ist der Schaden gleich vorprogrammiert. Die Überraschung sieht man dann im Vorfrühling, spätestens.

Was passiert hier physikalisch?: Bei Frost bilden sich Eiskristalle in den Pflanzenzellen, welche die Zellen sprengen können. Bei Raureif wird den Gräsern Wasser entzogen und es bilden sich Eiskristalle an den Blättern. Wird der Rasen im gefrorenen Zustand oder bei Raureif betreten oder befahren, werden die Blätter beschädigt oder sogar zerstört. Diese Schäden können nicht ausgeglichen werden, da in den Wintermonaten kein Wachstum stattfindet. Zurück bleiben schwarz verfärbte Tritt- oder Fahrspuren, in die sich gerne zusätzlich noch Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel und Typhula-Fäule einschleichen. Die Spuren verschwinden erst wieder nach dem Einsetzen des Wachstums im späten Frühjahr.

Durch eine Herbst- und Spätherbstdüngung mit einem kaliumbetonten Langzeitdünger lassen sich die o.a. Schäden zwar nicht vermeiden, die Gräser werden aber optimal auf den Winter vorbereitet. Eine gute Kaliumversorgung unterstützt die Winterhärte. Ausreichend mit Kalium versorgte Gräser bilden mehr Reservestoffe für den Winter. Außerdem sorgt Kalium für harte Zellwände, die den Pilzkrankheiten das Eindringen in die Pflanzen erschweren.

Wir empfehlen für diese Düngung zum Beispiel:
– Für Gartenrasen: Herbstdünger MAGIC Autuno 1:3 (12 – 0 – 44)
– Für Sportrasen: CLASSIC Herbst-Rasendünger Autuno 1:2
– Für Golfrasen: Hi-Green Autuno Greensdünger 1:1

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