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Bericht: erstes Treffen mit Michael Körkemeyer und Kim Eßkuchen

Ortstermin in Rantum, Faktencheck, Ausblicke und erste konkrete Ansätze

Mein Termin mit Herrn Körkemeyer war ein toller Kontakt mit seiner Hochkompetenz. Er machte klar, dass man hier in Rantum nur mit der Natur arbeiten kann. Dagegen geht nicht. Heisst: Arbeiten mit dem, was ist. Dem kann ich gut folgen.

Diese Punkte wurde sofort klar:
- Wegführung in Serpentinen lässt das Profil nicht zu. Auch wegen der Kosten.
- einfaches Lorensystem ist realistisch (wie in der Schweiz oder in Blankenese)
- status quo: der Gartenbauer nimmt die Friesenwälle weg für die Begutachtung des Reliefs
- Zukünftiger Halt geschieht durch Bewuchs und andere Mittel
- Vorrangig ist eine Nutzpflanzung zur dauerhaften Hangfestigkeit
- Form follows function
- Drainage prüfen und ggf. erweitern und zur Straße hin münden lassen
- Die abrupte Rohr-Endung war ein Fehler, deshalb wurde über Jahre Sand weggespült
- die Vegetation ist an dieser Stelle gestört, Moosigkeit, Überfeuchtung
- die Verlege-Pläne besorgen wir, bedeutet Kostenersparnis
- Müllhalde wurde auf der Ostseite gefunden (Gärtnerschutt, Pflanze, Plastik, Mörtel, Steine)
- der Osthang muss durch Deichbautechnik massiv dauerhaft befestigt werden
- Körkemeyer arbeitet die Baumaßnahme komplett aus
- Garten/Landschaftsbau Eskuchen bekommt die Daten von Kerkemeyer für ein Angebot
- Hölzernes Plateau in Altholz ist nicht unproblematisch. Gute Quelle schwer zu bekommen
- Neuholz kann sog. Dauerholz sein, druckkammergetränkt mit Wachs. Hält ewig, sieht wie gereiftes Holz aus
- alle Angebote werden von mir geprüft, höchste Transparenz und Klarheit für den Kunden
- nur Notwendiges und nachhaltig Schlüssiges wird gemacht

Für die zukünftige Arbeit bedeutet das Vorgehen:
- Morell macht die Baubegleitung und Protokollierung
- alle Bilder und Infos sind für uns drei tagesaktuell abrufbar über die Webseite
- einfachster Informationsfluss Rantum-London
- Kurzmails mit Link zum Webseitenbereich führen direkt zum jeweils neuen Stand
- alles wird über die Webseite kommentiert und im erste Schritt diskutiert
- Denken in Prozessen
- saisonal turnusmäßige und automatisierte Abläufe
- immer im Bilde durch Nutzen eigener Saison-Kalendarien
- Effektivität und Wirtschaftlichkeit stets im Blick
- Roter Faden: schön, einfach und kostensensibel
- Sprüche wie “Das macht man hier so auf Sylt” hinterfragen wir stets
- Statt “geiz ist geil” lieber “genial statt geizig”
- Exzellenz steht auf unserer Fahne

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