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Immergrüne oder blühende Hecke, was ist besser auf Sylt?

Fast schon eine Glaubensfrage, jedoch auch eine Frage des Klimas und der des  Umgangs mit Lichteinfall und Durchblick in Herbst und Winter:

Immergrüne, in Form geschnittene Hecken sind Konstanten im Garten. Sie können ihr Aussehen über viele Jahre beibehalten und verändern sich während der unterschiedlichen Jahreszeiten kaum. Das kann in Sylter Siedlungen auch uniform wirken, muß aber nicht. Anders sieht das bei blühenden Heckenpflanzen aus: An den überwiegend laubabwerfenden Gehölzen lässt sich der Wechsel der Jahreszeiten gut ablesen - von den ersten zarten Knospen im Frühjahr bis zu den sich verfärbenden Blättern und dem leuchtenden Fruchtschmuck im Herbst. Blühende Heckenpflanzen bringen Abwechslung und Farbe in den Garten und wirken aufgrund ihres lockeren Wuchses sehr natürlich. Im Sommer bieten sie Sichtschutz und im Winter lassen sie die tiefstehende Sonne ungehindert das Grundstück bescheinen. Die beste Pflanzzeit für Gehölze ist von Oktober bis März. Containerpflanzen - also solche, die im Topf gezogen wurden - können aber auch in den anderen Monaten gesetzt werden. Siehe hierzu auch meinen Blogbeitrag zum Thema Immergrüne auf Sylt.

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Kommentare: 2
  • #1

    Igor Meyer (Mittwoch, 31 Januar 2018 23:38)

    Ich habe gehört, dass Koniferen, ob als Solitär oder in Gruppen sehr unter den trockenen Ostwinden leiden. Im Winter besonders, dass sie also regelrecht verdursten. Ist das so?

  • #2

    Hausmeister Tamblé (Mittwoch, 31 Januar 2018 23:44)

    Ja, das stimmt, jedoch trifft es auch auf Laubbäume, Luxus und Hecken zu. Wichtig ist, die Bewässerung zu gewährleisten. Eine automatischer Beregnet – auch mit Feuchtefühler – kann nicht so gut sein wie der Mensch. Wir sehen und fühlen und können besser dosieren. Verdursten tun nur vorgeschädigte, gestresste und lieblos behandelte Exemplare. Oft werden dann zig Meter neu bepflanzt. Hier zu sparen, wird richtig teuer. Gerade auch bei wertvollen Baum-“Senioren”, die vom Festland kommen und hierhin verpflanzt werden. Passt Sorte und Standort und Pflanztechnik nicht, ist das Desaster vorprogrammiert. Dann geht es schnell um 4-stellige Beträge.